Japanische Wohnzimmer-Deko

Das sind sie zumindest kurz gewesen 🙂 Denn gestern hat der arme UPS-Bote die neuen Schlappen für den Kadetten im Büro abgeladen. Arm deshalb, weil es ja immerhin 32 Kilogramm in einem Paket waren.
Lange habe ich in den letzten Monaten recherchiert, welcher 13-Zoll-Gummi es werden soll. Dabei gibt es ja nur noch eine Hand voll von Herstellern, deren Lieferportfolio noch etwas für diesen Felgendurchmesser übrig haben. Längst vorbei sind die Zeiten, in der das die Standardgröße für den Durchschnitts-Kleinwagen war.
An die üblichen 39-Euro-Billigreifen wollte ich von vornherein nicht ran, aber was dann? Markenware von Continental, Dunlop, Pirelli und Co.? Leider nein, überall Fehlanzeige. Da das Angebot so spärlich ist, hab ich mich dann einfach mal nach Rennreifen umgeschaut. Relativ schnell hatte ich dann den TOYO PROXES R888R ins Auge gefasst. Nur sieht der als 185/60 R13, meiner Wunschgröße, auf einer sieben Zoll breiten Felge richtig kantig aus. Ungefähr so wie die LEGO-Rädchen, von denen ich früher beim Spielen im Kinderzimmer immer nur drei Stück wieder gefunden habe …

Also ging die Suche weiter. Und wo ich schlussendlich angekommen bin, seht ihr ja bereits oben. Nämlich, dem Zufall und eBay Kleinanzeigen sei Dank: Beim YOKOHAMA Advan A048, einem Semislick mit Straßenzulassung. Zwar nicht nagelneu, das würde zugegebenermaßen nicht ganz in die Budgetplanung passen, jedoch mit nur wenigen Kilometern an “Lebenserfahrung”. Die sind aber nicht der Rede wert, wenn man bedenkt, dass die Gummis eigentlich für den harten Rallye- und Rennstreckeneinsatz konzipiert sind. Ein Nachteil muss das Ganze natürlich auch irgendwo haben, und das ist die bedingte Eignung dieser Pneus bei Regenwetter. Warum ich sie aber trotzdem genommen habe? Nun, die Wahrscheinlichkeit, dass mein Motorwagen bei regennasser Fahrbahn unterwegs sein wird, geht gegen Null. Und auch die günstigeren Alternativen von MAXXIS, NEXEN sollen laut übereinstimmenden Meinungen diesselben Fahr- oder eher Gleiteigenschaften bei Nässe haben.

Doch bis die neuen Bunzeln (so hat mein Papa immer zu Breitreifen gesagt) auf die Käseloch-Felgen kommen, wird noch ein bisschen Zeit vergehen. Denn leider hat mindestens eine Felge einen derben Seitenschlag. Und den muss mir erst einmal eine “Felgenklinik” beseitigen. Hoffentlich klappt das auch. Wünscht mir Glück 😉

UPDATE 27.06.2016: Heute folgte auf dem Fuß die Herstellerfreigabe von YOKOHAMA. Die benötige ich, damit ich die Reifen auch auf 7 Zoll breiten Felgen eingetragen bekomme. Diesen Service von YOKOHAMA kann man wirklich nur empfehlen, denn die Kollegen reagieren schnell auf Anfragen und sind dazu auch noch nett. Was will man mehr? Domo arigatou! 🙂

Freigabe Kadett C A048

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