Der neue Maßanzug

Man könnte meinen, dass alte und besonders gepflegte Autos den Staub magisch anziehen. Und ich glaube sogar, dass gelbe C-Kadetten das besonders gut können. Um das heilige Blech in Zukunft besser zu schützen, musste eine standesgemäße Abdeckung her.

Fündig geworden bin ich hier, nicht ganz zufällig, bei Kfz-Schutzdecken.de. Dessen Shopbetreiber war mir ja bereits durch die tollen Sonnenblenden ein Begriff. Ich habe mir also eine passende Schutzdecke für Opel Kadett C Coupé herausgesucht, die es dort in vier verschiedenen Ausführungen gibt. Je nach Einsatzzweck (Garage, Carport, freier Himmel etc.) und Budget kann man dann die für sich und sein Fahrzeug optimale Schutzdecke auswählen. Die Varianten reichen von “Universal Lightweight” oder “Outdoor” bis hin zu “Satin” oder “Mikrokontur”.
Weil mein Benzinvernichter stets in einer trockenen Halle parkt, habe ich mich für die letztere Variante entschieden, die im Shop mit knapp 120€ zu Buche schlägt. Doch warum das Ganze und warum gerade so eine teure Pelerine, wo doch eBay voll sehr viel günstigeren Decken ist? Das will ich euch gerne erklären.

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Sicherlich sind selbst Omas alte Bettlaken immer noch besser als diese 10€-Vollgaragen aus dem Sonderposten-Markt, aber dennoch wollte ich lieber etwas Vernünftiges haben. Was bei Kfz-Schutzdecken nämlich die Spreu vom Weizen trennt, ist nicht zuletzt die Passform, die in puncto Abmessungen und Karosserieform dem jeweiligen Auto entsprechen sollte. Denkt dabei nur einmal an einen Lincoln Continental, der mit seinen 5,85 Meter fast doppelt so lang wie ein Fiat 500 ist. Somit kann man sich auch sicher sein, dass der Sportwagen auch zugedeckt wie ein Sportwagen aussieht, und nicht wie ein Nilpferd auf Diät … Diese Mikrokontur-Schutzdecke, die ich mir ausgesucht habe, ist unglaublich passgenau. Nicht zuletzt durch das äußerst dehnbare Material (220 g/m² leichtes Polyester) und den am unteren Rand eingenähten Gummikeder.

Mindestens ebenso wichtig ist die Innenseite des Überzugs, die im Idealfall genauso weich und flauschig ist, wie euer eigenes Kopfkissen. Erst recht, wenn euer Schätzchen draußen unter dem Carport stehen muss und somit Windböen ausgesetzt ist. Dann könnten sich, zumindest bei minderwertigen Baumarkt-Covern, durch ständiges Flattern kleinste Kratzer im Lack bilden. Das Ganze würde natürlich noch umso schlimmer, je schlechter die Schutzdecke am Fahrzeug anliegt.
Ein weiterer Vorteil ist, dass meine neue Abdeckung zwar staubdicht ist, dabei aber trotzdem atmungsaktiv bleibt. Dadurch kann sich an der Innenseite kein Kondenswasser bilden, was ja im schlimmsten Fall zu Rostbildung führen könnte. Apropos Wasser: Sollte die Mikrokontur-Schutzdecke einmal verdreckt sein, so könnt ihr sie problemlos bei 30°C in der Waschmaschine waschen.

Wie schon erwähnt, gibt es die Schutzdecken je nach Modell in verschiedenen Ausführungen und Farben. Egal ob Daimler, Bimmer oder Opel; ob Ascona, Manta, Commodore oder Kadett: Fast alles, was Räder hat, lässt sich auch vernünftig verhüllen. Für alle Kadett-C-Besitzer habe ich hier gleich mal die drei relevanten Unterkategorien herausgesucht:

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Ich hoffe, ich konnte euch damit verdeutlichen, warum ich bei diesem Thema gleich von vornherein ein paar Euro mehr investiert habe. Ob ihr das nun auch macht, bleibt natürlich ganz euch überlassen 😉 Vielleicht seid ihr ja anderer Meinung und trotz allem mit den günstigen Baumarkt-Garagen oder Omas ausrangierter Baumwoll-Bettwäsche zufrieden. Lasst es mich gern wissen!

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