Der Boden der Tatsachen

Nein, keine Angst … es gibt keine Hiobsbotschaften. Aber in gewisser Weise bin ich diesmal nicht über das Bodenblech hinaus hinausgekommen. Das wollte ich auch gar nicht. Denn Ziel war es eigentlich, die Kraftstoffleitung vom Kofferraum bis zum Motorraum zu verlegen. Nur musste ich dieses Kapitel aus organisatorischen Gründen nochmal vertagen. Denn leider passt immer nur ein Auto auf so eine Hebebühne … Also geht’s mit der Spritversorgung in den nächsten Wochen weiter, dann werdet ihr natürlich auch mit entsprechendem Bildmaterial versorgt.
Etwas konnte ich dennoch schnell erledigen. Das Mittellager und den Kardanwellenflansch habe ich bei der Gelegenheit endlich einmal verbaut. Im Nachhinein war es etwas fummelig, das Mittellager jetzt erst einzufädeln, aber irgendwie ging es dann doch.

Im Umdisponieren meines Schraubersamstags bin ich ja inzwischen geübt. Und so habe ich mich anschließend weiter der Schall- und Wärmedämmung der Fahrgastzelle gewidmet. Beim letzten Mal war die Fahrerseite dran, diesmal die Beifahrerseite und der Getriebetunnel.

Bisweilen sind dort nun effektiv 1,5 Quadratmeter dieser alubeschichteten Butylmatten verklebt, das sind drei Pakete mit je fünf Matten á 50 x 20 cm. Ich überlege nun, noch ein viertes Paket zu kaufen und zu verarbeiten. Denn hier und da schadet ein wenig mehr davon sicher nicht.
Und leider gibt es in diesem Zusammenhang noch einen schmerzhaften Verlust zu beklagen: Meine 99ct-Tapetenandrückrolle aus dem Sonderpostenmarkt ist nun im Billigwerkzeug-Himmel. Die “Tapete” war dann wohl doch etwas zu steif für das kleine Ding. Nun denn … Rolle in Frieden!

Desweiteren hat die im heimischen Keller aufgearbeitete Lenksäule Einzug ins Cockpit bzw. in den Motorraum gefunden.

Und es gibt noch etwas erfreuliches unter der Motorhaube zu berichten: Endlich bleibt dieselbige auch ohne der Zuhilfenahme des Hallenbesens oben. Denn in der vergangenen Woche habe ich meinem Galvanikmenschen einen Besuch abgestattet. Und von dort habe ich allerlei glänzendes Gedöns mit nach Hause nehmen können, so unter anderem auch die so sehnsüchtig erwartete Haubenstange.

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#zincporn: An diesen Sachen kann ich mich immer kaum satt sehen. Vierzig Jahre alter verrosteter Ranz glänzt plötzlich wieder wie neu :-O Voraussetzung dabei ist natürlich immer, dass man vorher alles vernünftig entlackt und gesäubert hat.

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