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Himmlische Erleuchtung, zweiter Akt

Der Himmel hatte ja nun lange genug Zeit zum Entfalten, seit Anfang April lag er fein säuberlich ausgebreitet auf dem Dach. Heute war es nun daran, ihn seiner Bestimmung zuzuführen. Dank meiner hübschen Helferin und ganzen 120 „Binder-Clips“ ging das auch recht schnell vonstatten. Somit ist nun das Bruhy’sche Kunst(leder)stück unter’m Dach fixiert und ausgerichtet. Jetzt bekommt er noch ein paar Tage „Eingewöhnungszeit“ in der neuen Umgebung, bevor dann die letzten kleinen Fältchen ausgebügelt werden und er anschließend verklebt wird.

Außer anspruchsvollen Sattlerarbeiten hab ich am Wochenende auch noch ordentlich Farbe versprüht und wohl noch mehr Nitroverdünnung eingeatmet 🙂 Die Lampentöpfe, die beim letzten Mal mit Zinkspray grundiert wurden, erstrahlen mittlerweile in schwarz-matt. Warum? Für die Optik. Aber das werdet ihr später noch sehen. Dasselbe Prozedere ist auch der Bremskraftverstärker durchlaufen. Den DELCO Hauptbremszylinder hab ich optisch genauso „aufgehübscht“, in der Hoffnung, dass er auch noch funktionstüchtig ist. Das weiß ich aber leider erst, wenn er verbaut ist … Aber ich bin da guter Dinge, er funktionerte ja schließlich bis zum Ausbau noch. Mit dem Bremsflüssigkeitsbehälter kämpfe ich allerdings noch darum, sich seinem Gelbschimmer zumindest teilweise zu entledigen. Mal sehen, vielleicht wird’s dann doch ein neuer Behälter, vielleicht sogar ein komplett neuer HBZ.

Und eigentlich sollten gestern auch gleich noch die Bremssättel lackiert werden. Allerdings haben diese kurz nach dem Bad in der Zitronensäure schon wieder Flugrost angesetzt. Ist das jetzt auch noch ein Zeichen dafür, dass ich zu langsam arbeite?! Ich hoffe nicht 😀 Also kommen sie nochmal „in die Hände von Dr. Heitmann“ und danach muss der güldene Bremssattellack etwas zügiger drauf. Den hatte ich übrigens schon im letzten Jahr beim Korrosionsschutz-Depot mitbestellt.

In den kommenden Tagen erreicht mich dann hoffentlich wieder ein kleines Schmankerl, welches ich Anfang der Woche bei eBay Kleinanzeigen ergattert habe. Meine Kollegen im Büro habe ich bereits auf größere Kartons vorbereitet. Und ich bin auch schon ganz gespannt! Es sei dazu nur soviel gesagt: schwarz, rund und riecht nach Gummi …

3 comments

  1. […] verkauft und auch ein bisschen Geld in den Sand gesetzt … Und eigentlich wollte ich ja den Himmel schon längst mal eingeklebt haben. Doch erstens kommt es zweitens anders, und drittens als man […]

  2. […] ich diesen Schreck verdaut hatte, ging es kaum weniger motviert weiter mit der Arbeit. Der Dachhimmel, der ja nun schon genug Zeit hatte, sich an seine neue Umgebung zugewöhnen, wird peu á peu […]

  3. […] ich mich wieder gefangen hatte, ging es kaum weniger motviert weiter mit der Arbeit. Der Dachhimmel, der ja nun schon genug Zeit hatte, sich an seine neue Umgebung zugewöhnen, wird peu á peu […]

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